Freizeitfahrten
2008 – Fleesensee
Eine Woche am Fleesensee. Die JF Neustadt fuhr in den Sommerferien 2008 gemeinsam mit der JF Huchting zur Mecklenburgischen Seenplatte.
Bei durchwachsenem Wetter und in einer nicht so überragenden Unterkunft hatte die große Gruppe dennoch eine Menge Spaß.
Wie schon vor zwei Jahren ging es auf die Sommerrodelbahn, diesmal ohne Verletzungen! Beim Kanu fahren auf der Elde ging es von unten und oben nass her. Die Startschwierigkeiten haben die 3er- und 4er-Teams nach ein paar Zick-Zack-Bahnen auch in den Griff bekommen.
Natürlich durfte auch ein Besuch im Spaßbad nicht fehlen. Aber dann war Mitte der Woche Schluss mit dem Action-Programm. Am Mittwoch folgten wir der Einladung von Marieluise Beck, Bundestagsabgeordnete der Grünen, und besuchten den Berliner Reichstag, besichtigten den Plenarsaal und die Glaskuppel. Anschließend liefen wir noch ein paar wichtige Punkte der Hauptstadt ab - Regierungsviertel, Brandenburger Tor, Checkpoint Charly ...
Der letzte Ausflug führte uns zur Gedenkstätte KZ Sachsenhausen. Über zwei Stunden wurde uns die Anlage erklärt und ein Einblick in die Vorgänge zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gewährt. Bei einigen Jugendlichen sorgte dieses Erlebnis zum Nachdenken und hatte damit genau den Anspruch erfüllt.
Auf dem Rückweg am Freitag ging es dann noch in die Miniaturwelt nach Hamburg und anschließend wurde noch eine Pizzeria gestürmt. „Das war meine letzte, aber auch eine meiner schönsten Freizeitfahrten mit der Jugendfeuerwehr!“, sagte Yasmin traurig und zufrieden zugleich.
2006 - Simmerath
Zum wiederholten Mal führte uns eine JF-Freizeitfahrt in die Eifel. Diesmal war das Schullandheim Simmerath-Paustenbach im Kreis Aachen das Ziel. Schon das Selbstverpflegerhaus und das Gelände boten viele Freizeitmöglichkeiten – große Räumlichkeiten, Tischkicker, Tischtennisplatten, Bolzplatz u.v.m. . Bei den meist tropischen Temperaturen standen natürlich Freibad- und Seebesuche auf dem Programm.
Aber auch bei den Ausflügen war für jeden etwas dabei. So zum Beispiel eine interessante Führung durch die Produktionsstätten – Ton- und Fernsehstudios - des Westdeutschen Rundfunks. Am selben Nachmittag konnten wir einen Einblick in die fortschrittliche Ausrüstung der Berufsfeuerwehr Düsseldorf bekommen. Das Sea-Life-Aquarium in Königswinter konnte leider nicht die Erwartungen erfüllen. Dafür brachte die Monschauer Sommerbobbahn umso mehr Spaß. Nicht nur die Abfahrten selber, sondern auch die Stürze mancher Betreuer, sorgten für viel (Schaden-)Freude. Den Rückweg unterbrachen wir durch einen Zwischenstopp im Oberhauser Gasometer. Erst wurden die ca. 117m auf das Dach von einigen zu Fuß erklommen, danach die Ausstellung im Innern des spannenden Gebäudes besucht. Ein gelungener Abschluss einer ereignisreichen Woche.
2005 - Nordseeinsel Juist
Auf der autofreien Insel waren wir natürlich „gut zu Fuß“, wanderten um die Westspitze („Bill“), liefen fast täglich in den Ort und hatten viel Spaß bei einer lustig, interessanten Wattführung. Die einzige Fahrradtour machten wir zum Juister Flughafen, liefen im Anschluss dann um die Ostspitze („Kalfamer“). In den Freizeiten nutzten wir dreimal die tolle Brandung der Nordsee zum „Wellenspringen“ und Baden – bei max. Wasser – und Lufttemperatur von 17 Grad. Ein tolles Erlebnis! Natürlich stand auch ein Besuch der Feuerwehr Juist auf dem Programm. Im Gespräch mit Gemeindebrandmeister Thomas Breeden waren dann nicht die feuerwehrtechnischen Materialien interessant, sondern vielmehr die Umsetzung der Feuerwehrarbeit auf einer (autofreien) Insel. Da fallen einem entscheidende Fragen ein, wie z.B.: „Wie läuft es mit den Führerscheinen?“ oder „Wo wird eigentlich getankt?“.
2002 - Birgelen
Ein Jugendhaus im finsteren Wald - der richtige Platz für die JF Neustadt. Westlich von Mönchengladbach liegt Birgelen. Die Ausflüge führten bei dieser Fahr u.a. nach Köln, in den Warner Brother's Movie World-Park und zur Löschgruppe Oberbruch, der Feuerwehr unseres ehemaligen Betreuers Wolfgang Pigorsch. Als sei die JF Neustadt nicht gebrandmarkt durch diverse Nachtwanderungen, führte auch diese wieder zu Tränen, Angst und trotzdem einer Menge lautem Gelächter.
2000 - Borgwedel
Eine Jugendherberge direkt an der Schlei. Das war ein tolles Ziel. Neben den Ausflügen nach Kiel, Schleswig und in den Hansapark machten wir noch eine Fahrt mit dem Partyboot. Und das wir Stimmung machen konnten, ist man von uns ja schon länger gewohnt.
1998 - Bodenwerder
Nachtwanderung und Schlauchboottour - diese Begriffe beschreiben kurz und bündig die absoluten Highlights der Bodenwerdertour. Die von Jugendlichen organisierte Nachtwanderung lief später ungeplant unter dem Motto "ein Schrecken ohne Ende". Gleiches galt für die Schlauchboottour - zu sechst in einem dreier. Da muss man, besonders wenn man sich zur falschen Zeit in der Fahrrinne befindet, die Aufgaben schon genau verteilen - Wasser schöpfen, Paddeln und vor allem Hoffen.
1997 - Blankenheim-Dollendorf
Nach den positiven Erfahrungen mit dem Urlaubsziel Eifel starteten wir den nächsten Versuch. Von dieser Tour blieb uns besonders der Tag in Bonn in Erinnerung - Besichtigung des Bundestag und Plenarsaal, Besuch des Museums der deutschen Geschichte und eine Stippvisite beim Deutschen Feuerwehrverband. Aber auch die Ausflüge ins Phantasialand und nach Trier bleiben in schöner Erinnerung.
1995 - Nimshuscheid
Was und wo ist dieses Nimshuscheid??? Ein kleiner Ort zwischen Bitburg und Prüm in der Eifel. Die Fahrt der meisten und heftigsten Wasserschlachten. Da wir das dortige Schullandheim alleine bewohnten, konnten wir uns unglaublich frei entfalten.
Zu dem spaßigen Freizeitprogramm in und um's Haus, kamen noch diverse Badeausflüge, ein kurzer Blick auf den Nürburgring, Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Bitburg, eines der Flugzeugmuseums und der Gedenkstätte "Hinzert". Aber das Highlight dieser Fahrt war wahrscheinlich der legendäre "Feuersprung" unseres Betreuers Steini.
1994 - Paris
Eine der bisher wohl interessantesten Fahrten der damaligen Jugendfeuerwehr Seesenthom ging im Sommer 1994 nach Paris. In relativ kurzer Zeit konnten wir ein gutes Programm durchziehen. Zunächst erkundeten wir die Stadt und ihre berühmten Sehenswürdigkeiten. Am nächsten Tag machten wir das Euro-Disneyland im wahrsten Sinne des Wortes unsicher. Und auch das Schloss Versailles stand noch auf dem Programm.
Trotz der Ehrfurcht vor diesem historischen Anwesen, konnten wir es uns nicht nehmen lassen, zum Beispiel die Statuen nach einiger Interpretation darzustellen. Trotz gewisser Mängel an der Unterbringung waren diese Tage für viele von uns unvergessen.


